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Am 14. November 2022 meldete Rebrake GmbH ein europäisches Patent für eine komplett neuartige Beschichtung von Carbon-Keramik-Scheibenbremsen an. Mit neuen Flüssig-Silizierverfahren lassen sich Carbon-Keramik-Bremsscheiben schnell und zu einem Bruchteil der Kosten wieder in den Zustand der Erstausrüstung zu versetzen.

Die wichtigsten Vorteile des neuen Rebrake-Verfahrens sind die hohe Oberflächenhärte, die Beibehaltung der ursprünglichen Solldicke der Scheibenbremsen und die Möglichkeit Ablösungen der Reibschicht bei CCB Bremsscheiben aufzufüllen und somit wieder instandzusetzen. Vor allem aber verkürzt das patentierte Verfahren die reine Bearbeitungszeit auf 7 Werktage. Bislang dauerte es im Durchschnitt 40 Werktage bis eine Carbon-Keramik-Bremsscheibe wieder einsatzbereit war. Auch konnte die ursprüngliche Scheibendicke nicht mehr erreicht werden, die Kunden mussten dies in Kauf nehmen.

Die Technologie zum Aufbringen einer neuen Reibschicht auf Carbon-Keramik-Scheibenbremsen wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth entwickelt und kann neben Scheibenbremsen auch für andere Anwendungen wie für Flugzeugfahrwerke und thermische Beschichtungen eingesetzt werden. Für die Zukunft plant Rebrake die Ausweitung der Anwendungen von der Automobilindustrie auf die Luft- und Raumfahrt. Der Firmensitz in direkter Nachbarschaft zum Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt DLR in Oberpfaffenhofen erweist sich für Synergien vorteilhaft. Die Entwicklung der Carbon-Keramikbremsscheiben hat schließlich dort auch seine Wurzeln.

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